Ich habe im vorletzten Bericht ja etwas über meine Kapokmatratze geschrieben, daraufhin bekam ich zwei unterschiedliche Zuschriften per eMail. Die Fragen waren: Was zum Geier ist denn das für ein komischer Inhaltsstoff?
Nun, auf den Wikipedia-Eintrag habe ich ja schon verwiesen, mehr Informationen über Kapok gibt es in einer schon etwas älteren Webseite aus der Schweiz:
“Leider ist es noch viel zu wenig bekannt, dass zu Daunen eine hervorragende pflanzliche Alternative gibt, nämlich Kapok. Kapok ist die seidig glänzende pflanzliche Faserwolle aus der inneren Kapselfruchtwand des Kapokbaumes (Gattung der Wollbaumgewächse). [...] Der Kapok-Baum wächst wild in den Tropen und erreicht über 50 m Höhe und 1.5 bis 2 m Stammdicke. Die geernteten Wollhaare werden zuerst getrocknet und dann zu Ballen gepresst. Vewendung als Polster- , Füll- und Isoliermaterial. Kapok ist seidenweich und die leichteste von allen.”
Geschrieben wurde der Artikel von Erwin Kessler, Verein gegen Tierfabriken VgT. Wenn man mal die “Propaganda” aus dem Bericht herausnehmen, so bleibt doch ein interesssanter Überblick über den Baum und die Faser – mehr als es der Wikipedia-Eintrag hergibt.